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Ob Fahrzeuggetriebe oder Waschmaschine: Die Schrauben der WSH Schumacher GmbH halten zusammen, was zusammengehört. Rund 750 Millionen Schrauben stellt das Hilchenbacher Unternehmen im Jahr her. Klemens Schulte, seit 2022 Geschäftsführer, begrüßte jetzt die Mitglieder des Infrastrukturausschusses zu einer Betriebsbesichtigung.
Zunächst stellte er das Unternehmen vor, das im Jahr 1906 gegründet wurde und seitdem in Familienbesitz ist. WSH punktet auf dem Weltmarkt mit Know-how: „Wir wissen genau, welche Schraube wie beschaffen sein muss, damit sie ihre Zwecke perfekt erfüllt“, erklärt Klemens Schulte. Hauptsächlich beliefert WSH die Automobilindustrie und -zulieferer, aber auch beispielsweise in Haushaltsgeräten finden die Schrauben Anwendung. Im Baumarkt wiederum werden Kundinnen und Kunden keine Produkte von Schumacher finden.
Von den 183 Mitarbeitenden sind 40 in der Verwaltung beschäftigt. Im Bereich Ausbildung ist das Unternehmen mit neun Auszubildenden gut aufgestellt.
Auf die für Sommer 2026 geplante Sanierung der Schützenstraße angesprochen, erklärt er, dass für die Zeit der Vollsperrung eine Lösung gefunden werden muss. Das Werksgelände befindet sich zwar „Am Preist“, diese Straße ist jedoch nur über die Schützenstraße erreichbar. „Das ist unsere Lebensader. Einen Ausfall können wir uns nicht leisten.“
Trotzdem setze das Unternehmen auch in Zukunft auf den Standort Hilchenbach. Zumal die Gespräche mit der Stadtverwaltung sehr konstruktiv seien. Für die Zeit der Baustelle befinde man sich auf einem guten Weg zu einem Ergebnis. „Auf einem sehr guten“, unterstrich Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis die Bemühungen auf beiden Seiten.