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29. Sergey Malov 2008 Bratsche

2008: Auszeichnung für Sergey Malov

Information vom 21. April 2009

Der neue Preisträger des Brüder-Buschpreises heißt Sergey Malov (Fach Bratsche) und gibt sein erstes Konzert am 24. September 2009 im Gebrüder-Busch-Theater.

Der Gebrüder-Busch-Kreis und die Philharmonie Südwestfalen konnten stellvertretend für das Kuratorium Brüder-Buschpreis im Frühjahr 2009 das Preisgeld für den Preisträger des 29. Brüder-Busch-Preises, den Bratscher Sergey Malov aus Berlin übersenden. Das „Kuratorium Brüder-Busch-Preis“, das sich 2008 für das Fach Bratsche ausgesprochen hatte, bestimmte Sergey Malov, der Finalist des 57. ARD-Musikwettbewerbs und zugleich Gewinner zweier Sonderpreise des Wettbewerbs in München war, auf Empfehlung des Künstlerischen Leiters des Festival, Axel Linstädt, als neuen Brüder-Buschpreisträger.

Dem „Kuratorium“ des renommierten Musikpreises gehören neben dem Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Siegen, Hilchenbach, Kreuztal und der Gemeinde Erndtebrück sowie der Freundeskreis der Busch-Brüder e. V. an.

Festgelegt wurde auch bereits der Termin, an dem Sergey Malov sein Antrittskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen beim Gebrüder-Busch-Kreis geben wird. Er spielt am Donnerstag, dem 24. September 2009, zur Eröffnung der Spielzeit im Gebrüder-Busch-Theater das Konzert für Bratsche und Orchester „Der Schwanendreher“ von Paul Hindemith.


Biografie

Sergey Malov wurde 1983 in einer Musikerfamilie geboren. Er erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren bei Tatiana Liberova. Anschließend studierte er am Mozarteum Salzburg bei Prof. Helmut Zehetmair und besuchte 2003/04 die Königliche Musikhochschule in Madrid, wo er Meisterkurse bei Joseph Silberstein, Walter Levin und Rainer Schmidt absolvierte. Er studiert zurzeit Bratsche bei Thomas Riebl an der Universität Mozarteum in Salzburg und Violin bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin. Sergey Malov ist Preisträger von zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Louis Spohr in Weimar (Zweiter Preis, 1998), Paganini in Genua (Finalist und Sonderpreis, 2006), „Gradus ad parnassum“ in Wien (Erster Preis, 2006), Paganini in Moskau (Finalist), Vibrarte in Paris (Dritter Preis, 2008) und ARD in München (Finalist und Buschpreisträger sowie Gewinner zweier Sonderpreise im Fach Bratsche). Im Januar 2009 wurden ihm sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Jascha Heifetz Wettbewerb in Vilnius verliehen. Als Solist konnte sich Sergey Malov bereits mit Orchestern wie die St. Petersburg Philharmonie, das Hermitage Orchester St. Petersburg, das Bolchoi Symphonieorchester Moskau, das Kaliningrad Symphonie Orchester, die Bayerische Kammerphilharmonie und das Tonkünstlerorchester in Wien profilieren. Er trat in Konzertsälen wie die Philharmonie in St. Petersburg, das Moskau Conservatorium, das Auditorio Nacional in Madrid, der Mozart-Saal in Zaragoza, der Expo Saal in Hannover, das Mozarteum in Salzburg, der Wiener Musikverein, das Théâtre des Champs-Elysées, auf. 2006/07 trat er unter anderem in Salzburg, Wien, Gstaad und Vilnius auf. 2008 feierte Sergey Malov sein Debüt in Frankreich bei verschiedenen Festivals (Les vacances de Monsieur Haydn, Montpellier et Radio-France) und gab einen Soloabend am Mozarteum Salzburg sowie Kammermusikkonzerte mit Paul Badura-Skoda, Jérôme Ducros, Jérôme Pernoo, Florent Héau, Antje Weithaas, dem Ensemble Capriccioso und vielen anderen mehr. Seine kommenden Pläne umfassen sein Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra.

Sergey Malov bedankt sich sehr herzlich bei seinem Mäzen, der ihm die Chance gibt, eine wunderbare Geige von Auguste Bernardel zu spielen. Der Gebrüder-Busch-Kreis und die Philharmonie Südwestfalen freuen sich auf die erste Begegnung mit dem hochkarätigen Künstler im September.