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30. Ruriko Yamamiya 2009 Harfe

2009: Auszeichnung für Ruriko Yamamiya

23. September 2010:
Übergabe der Urkunde des 30. Brüder-Busch-Preises (2009) an die Harfenistin Ruriko Yamamiya aus Japan

Hans Jochen Müller hat am 23. September den Brüder-Busch-Preis an die Japanerin Ruriko Yamamiya übergeben (Foto oben). In seiner Laudation betonte der Vorsitzende des Gebrüder-Busch-Kreises die Leistungen der jungen Harfenistin, die der Preisverleihung zu Grunde liegen und der unten folgenden Information vom 2. Dezmeber 2009 entnommen werden können. 

Im Anschluss an die Preisverleihung zeigte Ruriko Yamamiya ihr großes Können beim Eröffnungskonzert der 50. Spielzeit des Gebrüder-Busch-Kreises einem großen Publikum (Foto oben). Ihr Auftritt im Gebrüder-Busch-Theater begleitete traditionell die Philharmonie Südwestfalen. Bei der mit viel Applaus geforderten Zugabe kamen die Besucher auch noch in den Genuss eines Solo-Auftrittes von Ruriko Yamamiya an der Harfe. Diese eindrucksvolle Darbeitung belegte mehr als deutlich, dass die Japanerin eine würdige Preisträgerin ist und zum langanhaltenden Beifall gesellten sich völlig zu Recht Bravo-Rufe des Publikums.

Weitere Anerkennung erfuhr Ruriko Yamamiya durch ihren Eintrag ins "Goldene Buch" der Stadt Hilchenbach, den sie in Anwesenheit von einem sichtlich interessierten Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab vornahm (Foto oben). Auch die Eltern, die extra zur Preisverleihung und zum Konzert ihrer Tochter aus Japan angereist waren, verewigten sich zu diesem besonderen Anlass im Gästebuch der Stadt Hilchenbach. 

Information vom 2. Dezember 2009
Brüder-Busch-Preis 2009 für japanische Harfenistin

Am 10. September ist die Entscheidung gefallen: Gewinnerin des in diesem Jahr zum 30. Mal vergebenen „Brüder-Busch-Preises“ ist die japanische Harfenistin Ruriko Yamamiya. Der seit der Auflösung der „Brüder-Busch-Gesellschaft“ vom „Gebrüder-Busch-Kreis“ in Kooperation mit der „Philharmonie Südwestfalen“ ausgeschriebene, mit 3000 Euro dotierte und zudem mit der Einladung zu einem Konzert mit der „Philharmonie Südwestfalen“ ausgestattete Preis wurde - wie üblich - im Rahmen des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München“ vergeben. Dabei überzeugte die Japanerin Ruriko Yamamiya (Foto) in der Finalrunde des 58. Wettbewerbs dieser Art.

Chancen, die Auszeichnung zu erhalten, hatte, auch das ist Tradition, wer die Finalrunde im Wettbewerb erreicht hatte, und zwar – so die Vorgabe des Kuratoriums des „Brüder-Busch-Preises“ in diesem Jahr – im Fach Harfe. Dem Kuratorium des renommierten Musikpreises, das diesen auch finanziert, gehören Vertreter des Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen, des Kreises Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Siegen, Hilchenbach, Kreuztal und der Gemeinde Erndtebrück sowie ein Mitglied des Freundeskreises der Busch-Brüder e. V. an.

Von den 34 jungen Künstlern, die nach strenger Vorauswahl auf der Grundlage einzureichender Tonaufnahmen von der Jury zum Wettbewerb zugelassen worden waren, konnten sich in drei Wertungsrunden schließlich drei für das Finale qualifizieren. Alle drei hatten sich dafür entschieden, zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Konzert für Harfe und Orchester op. 74 von Reinhold Glière zu interpretieren. Damit war für Jury und das Publikum im Herkulessaal der Münchner Residenz die seltene Möglichkeit des unmittelbaren und direkten Vergleichs der Leistung der Kandidaten gegeben.

Noch bevor die international besetzte Fach-Jury ihr Urteil gefällt und ihre Platzierung der Finalisten verkündet hatte, war für die anwesenden Vertreter des Gebrüder-Busch-Kreises die Entscheidung klar: Der Vortrag von Ruriko Yamamiya war für sie sowohl hinsichtlich des spieltechnischen Niveaus als auch des musikalischen Ausdrucks so überzeugend, dass mit ihr die würdige Gewinnerin des „Brüder-Busch-Preises 2009“ gefunden war. Das Urteil der Fach-Jury, die anschließend, unter Einbeziehung der Eindrücke aus allen Wertungsrunden, der Künstlerin den 2. Preis zusprach, war den Kuratoriumsmitgliedern aus Hilchenbach Bestätigung der Richtigkeit ihres Urteils.

Herzlichen Glückwunsch!


Biografie

Ruriko Yamamiya wurde 1988 in Niigata, Japan, geboren und erhielt ihren ersten Harfenunterricht im Alter von acht Jahren. Schon 1999 begann sie ihr Studium bei Yusuke Yamazaki an der Showa- und der Senzoku-Musikhochschule in Tokio. Diese musikalische Ausbildung wurde ergänzt durch die Teilnahme an Meisterkursen von Suzan McDonald. Seit etwa zwei Jahre studiert Frau Yamamiya an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2001 und 2005 bildeten Auftritte mit dem Symphonieorchester Tokyo besondere Höhepunkte in ihrer Konzerttätigkeit. Aus der Vielzahl erfolgreicher Teilnah-men an internationalen Musikwettbewerben sticht der Gewinn des ersten Preises beim Kammermusikwettbewerb der UFAM 2008 in Paris hervor. In diesem Jahr wurde sie zum zweiten Mal in Folge Stipendiatin der „Oscar und Vera Ritter Stiftung“ sowie der „Berenberg Bank Stiftung“. Die Musikfreunde der hiesigen Region dürfen sich auf den Auftritt von Frau Yamamiya im Herbst des kommenden Jahres freuen.