Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten.
Mehr Informationen zum Datenschutz
IHK-Wirtschaftsgespräch im kmd
„Mit diesem attraktiven Zentrum ist ein Leuchtturm für mehr Lebensqualität in Dahlbruch und der gesamten Kommune entstanden.“ Dr. Thilo Pahl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), zeigte sich sichtlich beeindruckt von den neuen Möglichkeiten, die der kmd unter einem Dach bietet. Im Rahmen des kürzlich von der IHK angebotenen Wirtschaftsgesprächs hatte Hilchenbachs Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis die Gelegenheit, die Teilnehmenden durch das Gebäude zu führen und über die vielfältigen Angebote und den Umsetzungsstand des Regionale-Projekts zu informieren.
Autor: IHK © IHK
Neben dem Viktoria-Filmtheater, Gebrüder-Busch-Kreis und Hallenbad finden Besucherinnen und Besucher im kmd nun auch moderne, gut ausgestattete Mehrzweck- und Veranstaltungsräume für Kongresse, Schulungen, kulturelle Angebote, ehrenamtliche Aktivitäten sowie private und geschäftliche Feiern. Für Kyrillos Kaioglidis steht das Projekt sinnbildlich für einen Aufbruch, den die Stadt vollzieht.
Dr. Thilo Pahl ging auf wesentliche Strukturdaten der Stadt Hilchenbach ein, die einerseits in den vergangenen 25 Jahren eine rückläufige Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie der Beschäftigten in der Industrie verdeutlichen. „Zum anderen zeigt sich seit 2020 eine positive Dynamik, die sich beispielsweise in der Entwicklung der Industrieumsätze spiegelt, die bis 2023 um fast 8 Prozent gestiegen sind“, so der Hauptgeschäftsführer.
Deutlich wurde, dass Hilchenbach mit einer großen Unternehmens-Vielfalt punktet und sich durch eine rege Händlerschaft auszeichnet, die unter anderem im Aktionsring Hilchenbach engagiert ist. Ein Schwerpunkt liegt in der Steigerung der Aufenthaltsqualität, etwa durch die Neugestaltung des Marktplatzes. Mit der Neuansiedlung eines Discounters nahe dem bestehenden Einkaufszentrum sollen die Versorgung verbessert und die Kaufkraft in der Kommune besser gebunden werden. Denn: Obwohl die Kaufkraft in Hilchenbach in etwa dem Durchschnitt des IHK-Bezirks entspricht und sogar leicht über dem Landesschnitt liegt, fließt ein großer Teil aus der Kommune ab.
In Sachen Verkehrsinfrastruktur verwies Kyrillos Kaioglidis darauf, dass in den kommenden vier Jahren 20 Millionen Euro in den Straßenausbau investiert werden. Für erhebliche Belastung sorgen derweil die Baumaßnahmen im Zuge der Bundesstraße B508, die zu regelmäßigen Staus und Verkehrsbehinderungen, einschließlich erheblicher Beeinträchtigungen der Anliegerinnen und Anlieger führen.
Abschließend tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der IHK, der Stadt Hilchenbach und der Unternehmen bei einem kleinen Imbiss untereinander aus.
Text: Industrie- und Handelskammer
