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LEADER

Siegerehrung des Wettbewerbs „Grün statt Grau“ – Auszeichnung für naturnahe Gartengestaltung in Lennestadt, Kirchhundem und Hilchenbach

Blühende Vielfalt statt grauer Schotterflächen: Unter diesem Motto stand der Gartenwettbewerb „Grün statt Grau“, den die Kommunen Hilchenbach, Kirchhundem und Lennestadt in diesem Jahr erstmalig gemeinsam veranstalteten. Anfang Oktober fand nun die feierliche Siegerehrung im Garten der Familie Braukmann in Hilchenbach statt.

Insgesamt wurden die besten Einsendungen in fünf Kategorien ausgezeichnet – von Vorgärten über Familiengärten bis hin zu liebevoll bepflanzten Balkonen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Region hatten sich beteiligt und gezeigt, wie kreativ und artenreich private Grünflächen gestaltet werden können.

Nun stehen die Gewinner fest. Gewonnen hat in der Kategorie „Familienfreundlichster Garten“ Dominic Mues aus Kirchhundem. Der Sieg in der Kategorie „Schönster Vorgarten“ geht an Brigitte Piotrowicz und in der Kategorie „Beste Vorher-Nachher Gartengestaltung“ an Klaus Fink, beide kommen ebenfalls aus Kirchhundem. Den „Schönsten Balkon/ Terrasse/ Mini Garten“ hat Annegret Köster aus Lennestadt. Und Siegerin in der Kategorie „Bester Nutzgarten“ ist Petra Braukmann aus Hilchenbach, die Ihren Garten gleichzeitig auch als Veranstaltungsort für die Preisverleihung zur Verfügung stellte.

„Die Bewerberinnen und Bewerber haben mit Leidenschaft gezeigt, dass naturnahe Gärten nicht nur Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere schaffen, sondern auch toll aussehen können“ sagte Marleen Schröder, Stabstelle Klimaschutz der Stadt Lennestadt, bei der Preisverleihung.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Verlosung eines Balkonkraftwerks unter allen Gewinnerinnen und Gewinnern – als zusätzlicher Anreiz für nachhaltiges Handeln im eigenen Zuhause.

Die Siegerinnen und Sieger erhielten Gutscheine lokaler Gartenfachbetriebe. Bei einem Rundgang durch den Siegergarten der Familie Braukmann in der Kategorie „Bester Nutzgarten“ nutzten Gäste und Organisatoren die Gelegenheit zum Austausch über naturnahe Bepflanzung, Biodiversität und Klimaanpassung im eigenen Garten.

Der Wettbewerb wurde im Rahmen der LEADER-Region SauerSiegerLand durchgeführt und soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für naturnahe Gartengestaltung zu stärken und den Anteil lebendiger Grünflächen in der Region weiter zu erhöhen.

„Jede und jeder kann einen Beitrag leisten – ob mit einem Insektenbeet, einer Kräuterecke oder einem bunten Balkon,“ betonte die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Kirchhundem Jana Bischoff .