Umweltfonds der Stadt Hilchenbach

Richtlinien an aktuelle Entwicklungen angepasst

Die Umwelt ein kleines Stückchen besser machen: Das möchte die Stadt Hilchenbach mit ihrem Umweltfonds bewirken, den sie 2006 ins Leben gerufen hat. Damit werden Projekte unterstützt, die das Kleinklima verbessern oder die Energie- und Trinkwasserressourcen schonen. Etliche Maßnahmen wurden in den vergangenen Maßnahmen bereits umgesetzt Nun war es erneut an der Zeit, die Richtlinien an aktuelle Entwicklungen anzupassen: Die Mitglieder des Ausschusses für Klima und Umwelt und die Stadtverwaltung haben sich die einzelnen Punkte genau angeschaut und teilweise überarbeitet.

Die Bagatellgrenze der förderfähigen Maßnahmen wird von 2.000 auf 5.000 Euro erhöht. Damit wird beispielsweise der Kauf von einfachen Holzöfen nicht mehr finanziell unterstützt. So sollen vor allem zukunftsträchtige Heizsysteme gefördert werden.

Auch die Anschaffung von Neuwagen mit Elektroantrieb fällt nicht mehr unter die förderfähigen Maßnahmen. Laut Stadtverwaltung wird der Kauf zum Teil bereits großzügig mit staatlichen Mitteln unterstützt.

Mit Inkrafttreten der überarbeiteten Richtlinie erhalten Hilchenbacherinnen und Hilchenbacher, die ein Balkonkraftwerk bis 800 Watt installieren, 50 Euro. Somit haben auch Mieterinnen und Mieter die Chance, von dem Umweltfonds zu profitieren und selbst Strom zu produzieren.

Zudem schafft die Stadt Hilchenbach weiterhin finanzielle Anreize für unter anderem Fassaden- und Dachbegrünungen, Photovoltaik- und Solaranlagen und den Einbau einer Regenwasserspeicheranlage.

Die neuen Richtlinien gelten ab 1. Juni. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Sollten zu einem früheren Zeitpunkt Anpassungen nötig werden, kann jedoch zeitnah reagiert werden.

Alle weiteren Informationen finden Interessierte auf dieser Homepage unter Bauen und Wohnen – Klimaschutz und Energiesparen – Umweltfonds. Die neuen Richtlinien sind auf dieser Seite ab 1. Juni in der rechten Spalte unter "Dokumente" zu finden.