Abfallentsorgung in Hilchenbach
Eierschalen, Kaffeesatz oder auch Pflanzenreste – all das wandert in den Biomüll. Doch in letzter Zeit finden sich in den braunen Tonnen in Hilchenbach auch Dinge, die dort nicht hinein gehören. Die „Fehlwurfquote“ ist viel zu hoch. Das wurde der Stadt Hilchenbach auch von den Fahrern der Entsorgungsfahrzeuge gespiegelt.
Aus diesem Grund stellt das städtische Team des Abfallmanagements noch einmal klar:Seit 2022 ist die Verwendung biologisch abbaubarer Kunststoffbeutel für die Sammlung von Bioabfällen im Stadtgebiet unzulässig. Der im Kreis Siegen-Wittgenstein anfallende Bioabfall wird im Kompostierwerk Olpe verwertet.
Dort unterliegt der Verarbeitungsprozess bestimmten technischen Rahmenbedingungen.
Auch sogenannte „Bio-Folienbeutel“, die gemäß der Norm EN 13432 als biologisch abbaubar zertifiziert sind, stellen im Verwertungsprozess Störstoffe dar. Diese Materialien benötigen in der Regel einen Zeitraum von etwa 12 Wochen oder mehr, um sich vollständig zu zersetzen.
Die Rottezeiten im Kompostierwerk liegen jedoch deutlich unterhalb dieses Zeitraums, sodass eine vollständige Zersetzung innerhalb der regulären Behandlungsdauer nicht gewährleistet ist. Die verbleibenden Materialreste können die Qualität des erzeugten Komposts beeinträchtigen.
Zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen und hochwertigen Verwertung der Bioabfälle bitten wir zu beachten, dass biologisch abbaubare Kunststoffbeutel, auch wenn diese als kompostierbar ausgezeichnet sind, nicht für den Bioabfall verwendet werden dürfen.
Stattdessen sollten die Bürgerinnen und Bürger Alternativen, wie beispielsweise Papierbeutel oder Zeitungspapier nutzen oder die Abfälle ohne weitere Verpackungen in die Tonne werfen.