Spende der Beschäftigten der Stadtverwaltung für soziale Aufgaben

Zwei Einrichtungen wurden in 2015 durch eine Spende der Beschäftigten der Stadt Hilchenbach unterstützt:

Der Entlastungsdienst ATEMPAUSE und das Evangelische Hospiz Siegerland.

Spende ermöglicht dem Entlastungsdienst ATEMPAUSE auch kleinere Leistungen außerhalb des Rahmens der Pflegekassen umzusetzen

Eine schöne Überraschung gab es für den Vorstand des Ökumenischen Helferkreises Hilchenbach e. V. bei seiner Sitzung im Februar 2015. Zu Gast waren Susanne Kador und Silvia Schwarzpaul als Vertreterinnen des Personalrates der Stadt Hilchenbach. Eingeladen waren sie von der Einsatzleiterin des Entlastungsdienstes ATEMPAUSE, Ulrike Petzold, und von Pfarrer Rüdiger Schnurr, dem Vorsitzenden des Ökumenischen Helferkreises, der Träger der ATEMPAUSE ist.

Mitgebracht haben sie im Auftrag der Mitarbeitenden der Stadt Hilchenbach einen Scheck in Höhe von 600 Euro für die Arbeit des Entlastungsdienstes. Im Laufe eines Jahres kommt immer ein stattlicher Betrag zusammen, der sich aus dem monatlichen Verzicht der Beschäftigten der Stadt Hilchenbach auf einen Euro ergibt. Am Ende eines Jahres werden aus Vorschlägen der Mitarbeiterschaft Projekte zur Unterstützung ausgewählt.

Susanne Kador betonte bei der Übergabe der Spende den Wert der „helfenden Hände“, der besonders bei der Unterstützung von Angehörigen Demenzkranker Menschen spürbar ist. Für den Vorstand des Helferkreises und die Aktiven der ATEMAUSE dankte Pfarrer Schnurr den Beschäftigten der Stadt Hilchenbach und versicherte, dass die Spende für einen Zweck verwendet werde, der nicht von den Pflegekassen abgedeckt sei und der ATEMPAUSE ermöglicht, den Hilfeempfängern eine besondere Freude zu bereiten.

Kleine Wohltaten ziehen weite Kreise
Mitarbeiter der Stadt Hilchenbach spenden 600 Euro an das Hospiz Siegerland

Die Stadt Hilchenbach hat dem Evangelischen Hospiz Siegerland 600 Euro gespendet. Vor rund 25 Jahren rief die Stadtverwaltung eine Spendenkasse ins Leben. Jeden Monat geben die Beschäftigten einen Euro ihres Nettoeinkommens ab. Einmal im Jahr entscheidet die Belegschaft gemeinsam, welche Projekte oder Einrichtungen mit dem Geld unterstützt werden sollen. Nadine Fischbach und Susanne Kador vom Personalrat der Stadt Hilchenbach freuen sich stellvertretend dem Hospizleiter Burkhard Kölsch die 600 Euro zu überreichen.

Quelle: Diakonie in Südwestfalen

„Der Vorschlag, an das Hospiz zu spenden, kam von einem Kollegen, der selbst jemanden aus dem Bekanntenkreis in der Einrichtung hatte“, sagt Susanne Kador. Den Scheck haben sie in einer besonderen Karte verpackt, auf der ein Stein abgebildet ist mit einer passenden Liedzeile: „Ins Wasser fällt ein Stein ... und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise.“

„Wir möchten die wichtige und gute Arbeit des Hospiz unterstützen, wie der Stein, der ins Wasser fällt“, erzählt Kador. Der Hospizleiter freut sich über die Spende und die Botschaft, denn tatsächlich sind es die kleinen Dinge, die schon viel bewirken. „Wir möchten neue Kissen und Schonbezüge kaufen. Kleinigkeiten des Alltags sorgen für das Wohlbefinden unserer Gäste.“